Luftdichtheitsmessung

Gerne führen wir zur Qualitätssicherung bei Neubau- oder Umbaumaßnahmen eine Luftdichtheitsmessung für Sie durch. Diese Messung dient dazu, Leckagen nach einem gewissen Bauablauf bereits frühzeitig zu erkennen um unmittelbar während der Bauphase noch gegensteuern zu können. Demzufolge wird eine erste Messung, Messphase "B",während der Bauphase und die zweite, Messphase "A" nach Fertigstellung durchgeführt. Somit können Sie noch während der Bauphase an der Luftdichtheitsebene Korrekturen ausführen lassen. Genormt ist hier das Differnzdruck-Messverfahren nach der DIN EN 13829.

Ermittlung der Luftwechselrate n50

Durch einen (geeichten) Ventilator wird Luft in das untersuchende Gebäude gedrückt und/ oder herausgesaugt. Die Stärke des Ventilators wird so eingestellt, dass zum Umgebungsdruck eine Druckdifferenz von 50 Pa entsteht.

Diese Luftmenge wurde von der DIN 4108 bzw. der EnEV als "n50-Wert" bezeichnet. Er darf bei Bestandsgebäuden mit raumlufttechnischen Anlage (mit Wärmebereitstellungsgrad ≥ 80%) den Wert ≤ 2,0 h -1 und bei Neubauten mit raumlufttechnischen Anlagen (mit Wärmebereitstellungsgrad ≥ 80%) die Werte für Passivhaus A-A-A ≤ 0,6 h -1 und für Niedrigenergiehaus B-B-B ≤ 1,0 h -1 nicht überschreiten.

So vermeiden Sie Feuchteeinträge in die Baukonstruktion durch Undichtigkeiten in der Gebäudehülle. Die luftdichte Gebäudehülle ist zudem Voraussetzung für die Energieeffizienz eines Gebäudes und damit ein wesentliches Kriterium auch in der Energieberatung. Erst wenn unerwünschte Leckagen in der Gebäudehülle beseitigt werden, erreichen energetische Maßnahmen wie der Einbau neuer Fenster oder Heizsysteme ihr Potenzial zur Energieeinsparung.

© THEIS Ingenieurbüro für Energieeffizienz
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